Konvektionsofen (FCO)

Das führende Temperiersystem für Polymere und Duroplaste mit schnellster Temperaturregelung, hervorragendem Sauerstoffausschluss und unübertroffener thermischer Homogenität.

Der FCO ist ein Konvektionsofen, der für optimale Temperaturstabilität, extrem schnelles Aufheizen und Abkühlen sowie einfache Bedienung im Temperaturbereich von -150 °C bis 600 °C ausgelegt ist. Der leistungsstarke Heizmechanismus ermöglicht kontrollierte Aufheizraten von bis zu 60 °C/min. Ein vorhandenes Flüssigstickstoff-Kühlsystem sorgt für eine schnelle, gleichmäßige und effiziente Kühlung auf Temperaturen bis zu -150 °C. Alternativ können auch mechanische Kühler eingesetzt werden, um ohne flüssigen Stickstoff Temperaturen bis zu -100 °C zu erreichen. Der FCO wird vor allem für die Prüfung von Polymerschmelzen, duroplastischen Werkstoffen und Festkörpern verwendet und bietet einen hervorragenden Sauerstoffausschluss, wodurch es sich zu einer effektiven Option für Hochtemperaturprüfungen von Polymeren mit schlechter Oxidationsstabilität entwickelt hat. Die hervorragende Temperaturstabilität und -homogenität wird durch den Einsatz von Doppelheizelementen erreicht, die einen gegenläufigen Luftstrom in der Ofenkammer erzeugen, um die Probe schnell und ohne thermische Gradienten zu erhitzen.

Der FCO kann auf beiden Seiten der Teststation montiert werden und ist standardmäßig mit einer langlebigen internen LED-Lampe und einem Sichtfenster ausgestattet. Eine optionale Kamera kann verwendet werden, um während der Experimente Echtzeitbilder der Probe aufzuzeichnen. Diese visuelle Aufzeichnung ist hilfreich für die Datenvalidierung und die Überprüfung des Probenzustands. Für den FCO stehen verschiedene Geometrien zur Verfügung, darunter Parallele Platten, Kegel-Platte, Torsion, Kegel mit geteilter Platte (CPP), Dehnviskositätsvorrichtung (EVF), die SER3-A Universalprüfplattform und eine neue Reihe von linearen DMA-Probenhaltern.

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Forced Convection Oven (FCO)

Eigenschaften und Vorteile

  • Konstruktion mit erzwungener Konvektion für überlegene Temperaturstabilität und gleichmäßige Temperaturregelung
  • Zwei Widerstandsheizelemente gewährleisten eine schnelle Reaktion
  • Die einzigartige Konstruktion des Ofeninnenraums optimiert die Gasmischung und minimiert Temperaturgradienten.
  • Breiter Temperaturbereich: -150 °C bis 600 °C
  • Maximale Aufheizrate von 60 °C/min
  • Wahlmöglichkeit zwischen flüssigem Stickstoff oder mechanischen ACS-Kühlern für Messungen unterhalb von Raumtemperatur
  • Große Auswahl an Platten, Kegeln, schraffierten, geriffelten und Einweg-Geometrien erhältlich
  • Unübertroffene Auswahl an Optionen für Prüfungen unter Torsions-, Biege-, Druck-, Zug- oder Dehnverformung
  • Optionale integrierte Kamera

Anwendungen

Der Konvektionsofen ist so konstruiert, dass er die Temperaturansprechzeit, Gleichmäßigkeit und Stabilität optimiert. Das Gas wird über zwei Widerstandsheizkörper geleitet und gelangt in den speziell geformten Ofenraum, der die Gasmischung und -homogenität optimiert. Bis zu fünf Thermoelemente im Inneren des Ofens führen kontinuierliche Temperaturmessungen durch – die Daten werden verwendet, um die benötigte Leistung und den Gasfluss jeder Heizpistole zu bestimmen, um die ideale thermische Umgebung aufrechtzuerhalten.

Forced Convection Oven (FCO)
Aktive Temperaturregelung (ATC):

Die Rheometer ARES-G2 und ARES-G3 verfügen über eine patentierte Technologie für berührungslose Temperatursensoren zur aktiven Messung und Steuerung der Temperatur sowohl der oberen als auch der unteren Platte (Patent Nr. 6,931,915). Platin-Widerstandsthermometer (PRTs) sind direkt in die Geometrieschäfte an Motor und Messaufnehmer eingebaut. Diese PRTs sind in engem Kontakt mit der Mitte der unteren und oberen Messflächen positioniert. Das Temperatursignal wird an Leiterplatten übertragen, von denen die Temperaturmessung über einen berührungslosen (drahtlosen) Mechanismus an Sekundärplatinen im Motor und im Messaufnehmer weitergeleitet wird. Diese Temperaturmessungen ermöglichen die direkte Steuerung der Temperatur von oberer und unterer Geometrie und führen zu einer genaueren und reaktionsschnelleren Temperaturregelung, ohne vertikale Temperaturgradienten und ohne Notwendigkeit komplexer Kalibrierverfahren und Offset-Tabellen zur Ableitung von Probentemperaturen.

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