Strategien für bessere Daten

Überblick

Die Erzeugung qualitativ hochwertiger Daten auf Thermoanalysatoren und Rheometern erfordert ein Verständnis des Instruments und seiner Spezifikationen, der verfügbaren experimentellen Techniken, der richtigen Probenpräparation und die effektive Analyse und Darstellung der Informationen. TA Instruments ist stolz ein Online-Seminar anzubieten, dass sich auf systematische Strategien zur Messung von Daten in bestmöglicher Qualität konzentriert. Sehen und lernen Sie, wie Sie Ihre Messtechnik schärfen und häufige Fehler vermeiden können.

Wer sollte beobachten

Diese Kursreihe richtet sich an Wissenschaftler, Techniker und Labormanager jeglichen Erfahrungslevels mit thermischer Analyse bzw. Rheologie. Die vorgestellten Informationen sind für jeden hilfreich, der solche Geräte täglich bedient, deren Verwendung verwaltet oder die dabei gewonnenen Daten nutzt. Anwender aller Marken und Modellen können von diesem Seminar profitieren.

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Teil 1: Grundlagen der Messtechniken und Probenvorbereitung

Teil 1: Grundlagen der Messtechniken und Probenvorbereitung

In diesem Teil

Die Grundlagen zum Verständnis eines thermischen Analysegerätes und die zuverlässige Probenpräparation werden vorgestellt.

  • Gerätekalibrierung : DSC , TGA, TMA
  • Erlauterung zu Kennwerten der Gerateleistung und deren Auswirkungen auf Messungen: Ausgewahlte Beispiele zu Schelzvorgangen, dem Glasubergang und Zersetzungen
    • Niveau der Basislinie
    • Empfindlichkeit
    • Sensibilität, Wiederholbarkeit und Genauigkeit
  • Probenvorbereitung für aussagefähige Ergebnisse
    • Auswahl des richtigen Tiegels für DSC , TGA und SDT
    • Leitlinien zur Probenvorbereitung

 


Teil 2: Effiziente und effektive Methodenentwicklung

Teil 2: Effiziente und effektive Methodenentwicklung

IN DIESEM TEIL

Daten können nur aussagekräftig sein, wenn sie in einer gut konzipierten und durchdachten Versuchsanordnung gewonnen werden. In dieser Sitzung werden Leitlinien zur geeigneten Auswahl von Versuchsparametern vorgestellt und die Teilnehmer erfahren, welche Versuchsarten für sie am informativsten sein können.

  • Grundlegende Leitlinien der Methodenentwicklung
    • Temperaturbereich und Zyklen
    • Aufheiz- und Abkühlraten
    • Wahl des Spülgases
  • Fortgeschrittene Methoden der thermische Analyse
    • Wärmekapazität
    • Modulierte DSC (MDSC™)
    • HiRes™ TGA
    • Reaktionskinetik durch DSC und TGA, einschließlich MTGA™
    • Dampfsorption
    • Analyse sich bildender Gase mittels Massenspektrometrie


Teil 3: Tipps zur Aufbereitung und Präsentation der Daten

Teil 3: Tipps zur Aufbereitung und Präsentation der Daten

IN DIESEM TEIL

Einmal aufgezeichnet führen qualitativ hochwertige Daten der thermischen Analyse durch effektive Analyse, Interpretation und Präsentation zu hochwertigen Ergebnissen.

  • Präsentation
    • Richtige Skalierung
    • Nutzung von Ableitungen zur Bestimmung der Grenzen einer Analyse
    • Effektive Nutzung von Überlagerungsdiagrammen
  • Interpretation: Korrelation von Struktur-Eigenschaft-Beziehungen
    • Thermische Stabilität
    • Strukturbildung in Thermosets
    • Der Glasübergang
    • Amorphe Alterung
    • Kristallinität
  • Vermeidung von Fehlinterpretationen durch Artefakte und unerwartete Vorgänge
  • Zusätzliche Software und Schulungsunterlagen


 


Teil 1: Instumentelle Grundlagen und Probenvorbereitung

Teil 1: Instumentelle Grundlagen und Probenvorbereitung

In diesem Teil

Dieser einführende Teil wird grundlegende Konzepte der Rheologie vorstellen und spezifische Hinweise zur Vorbereitung der Probe und des Instruments aufzeigen.

  • Grundlagen der Rheologie: Viskosität, Modul, Spannung, Deformation und Viskoelastizität
  • Funktionsprinzip eines Rheometers
  • Auswahl einer geeigneten Geometrie
  • Verständnis des Probenmaterials und Vorbereitung einer repräsentativen Probe


Teil 2: Tipps zur Methodenentwicklung

Teil 2: Tipps zur Methodenentwicklung

In diesem Teil

Die grundlegenden Testmethoden der Rheologie können allgemein in drei Messarten gegliedert werden: Fließ-, Oszillations- und transiente Messungen. Jede dieser Messarten und die dabei gewonnenen Informationen werden erläutert und Richtlinien zur Erstellung passender Methoden gegeben. Ein Schwerpunkt ist auch die komplementäre Natur der verschiedenen Testmethoden und wie durch Verwendung mehrerer Methoden zusätzliche Informationen erhalten werden können.

  • Fließen
    • Stationäres Fließen
    • Bestimmung von Fließgrenzen
    • Thixotropie
  • Oszillation (Dynamische Messungen)
    • Einführung und Beschreibung
    • Linear Viskoelastizität: Definition und Motivation
    • Allgemeiner Ansatz zur Auswahl geeigneter Messparameter
    • Zeitabhängigkeit
    • Scherratenabhängigkeit
    • Temperaturabhängigkeit und eine kurze Einführung in das TTS-Prinzip
  • Transiente Messungen
    • Kriechen
    • Spannungsrelaxation


Teil 3: Mögliche Artefakte und Fehlerquellen

Teil 3: Mögliche Artefakte und Fehlerquellen

In diesem Teil

Wie bei jeder analytischen Messtechnik, müssen auch die Daten rheologischer Messungen genau kontrolliert werden, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Drastische Messbedingungen können zu Fehlern führen. Gezeigt werden einige Strategien zum Erkennen solcher Fehler und wie diese minimiert werden können.

  • Geräteträgheit
  • Resonanz
  • Axialkräfte
  • Überprüfung der Wellenform
  • Wandgleiten
  • Randversagen